Grauel

Abseits der Bundesstraßen 430 bzw. 77, liegt Grauel an der Landstraße 123 zwischen Hohenwestedt und Hennstedt.

Wer durch Grauel fährt, erlebt Höhen und Tiefen. Genau 65 Meter misst die Gemeinde an ihrem höchsten Punkt, die Buckener Au durchfließt den tiefen, südlichen Teil des Ortes, etwas weiter liegt der Ortsteil Altenjahn. Stolz sind die Grauelerinnen und Graueler auf die malerische Lage ihres „Gebirgsdorfes“ im Naturpark Aukrug. Ausgrabungen in den Jahren 2016/2017 zeigen, dass das Gebeit schon um Beginn der neuen Zeitrechnung bebaut und bewohnt war.

Von den Höhen aus reicht der Blick an klaren Tagen bis nach Itzehoe im Südwesten oder nach Neumünster im Osten. Die Gemeinde hat eine landwirtschaftliche Struktur, doch ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in den letzten Jahren von über 20 Höfen auf unter zehn gesunken.

Seit 1910 gibt es eine eigene zentrale Wasserversorgung, welche durch den Wasserversorgungsverein Grauel betrieben wird. Der Bau einer zentralen Ortsentwässerung ist abgeschlossen. 1993 erfolgte der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses als Anbau an das vorhandene Gemeindehaus. Dieses Gebäude war bis 1965 die Dorfschule.

Seit 1996 besteht eine Erdgasversorgung und im Jahr 2012 konnte die Versorgung mit Breitband abgeschlossen werden. In Grauel bietet ein Landwirt „Ferien auf dem Bauernhof“ an und es gibt ein Islandpony-Gestüt. In Altenjahn gibt es ein Asphaltmischwerk, eine Kiesgrubenanlage und neuerdings einen Kräutergarten. Im Neubaugebiet „Koppelbrook“ sind Baugrundstücke zu erwerben.