Das Wappen

Wappenbeschreibung

Von Grün und Gold in Schlangenlinienteilung erhöht geteilt, links je ein goldenes Buchen- und Eichenblatt, unten flammende Holzkohle aus neun schwarz-silbernen Scheiten und sechs silbernen Flammen mit rotem Bord.

Wappenbegründung

Der Ortsname der Gemeinde Grauel leitet sich her von niederdeutsch Groof= "Graben" (W.Laur 1992). Dieses bezieht sich auf die Lage des Ortes am Rande einer eiszeitlichen Abflussrinne zwischen den Naturräumen "Hohenwestedter Geest" und "Holsteinischer Geest". Die Wappenteilung nimmt darauf Bezug. Die flammende Holzkohle symbolisiert den Beruf des Köhlers und soll an den ehemals für die Gemeinde wichtigen Wirtschaftszweig, die Köhlerei erinnern. Das goldene Buchenblatt um Schildhaupt bezieht sich auf das für die Herstellung der Holzkohle zu verwendende Buchenholz, das goldene Eichenblatt auf den Charakterbaum der Landschaft um Grauel, die Eiche. Beide Laubblätter sollen zugleich auf die beiden Ortsteile der Gemeinde hinweisen, den namensgebenden Ortsteil "Grauel" sowie den Ortsteil "Altenjahn". Der grüne Hintergrund symbolisiert sowohl die südlich der Ortschaft angrenzende Niederung, der "Buckener Au", als auch die Bedeutung der Landwirtschaft in Grauel. Der goldene Hintergrund der flammenden Holzkohle bezieht sich auf die naturräumliche Lage am Ostrand der "Hohenwestedter Geest"'.